Jobsuche

Wer nach einer jahrelangen Anstellung, aus welchen Gründen auch immer, arbeitslos geworden ist, hat, eventuell, nicht so dringend das Bedürfnis wieder zu arbeiten. Ein paar Wochen frei zu haben, ist doch mal ganz gut und bietet sich an zu Hause einiges zu erledigen. Diese Einstellung ist ja auch gar nicht so verwerflich, wenn man bedenkt, dass eine Arbeit oft an unsere körperlichen und geistigen Grenzen stößt. Aber es ist genau der richtige Zeitpunkt auf Jobsuche zu gehen und wenn möglich, gleich nach Erhalt der Kündigung. Es ist einfach günstiger, wenn der letzte Punkt im Lebenslauf, der letzte Arbeitgeber ist. Die Kündigung muss man ja nicht sofort erwähnen. Während der Kündigungsfrist und in den darauf folgenden Wochen, hat man bei der Jobsuche bessere Chancen. Das liegt daran, dass die meisten Arbeitgeber, bei der Besetzung einer Stelle, lange Einarbeitungszeiten vermeiden wollen. Dasselbe trifft natürlich auch auf Lehrlinge zu, deren Situation ist noch etwas schwieriger. Arbeitgeber suchen meist, Mitarbeiter mit Berufserfahrung. Deshalb ist es hier ratsam, die Jobsuche auf die Berufsgruppe auszuweiten. Das kann manchmal hart sein, aber man kann das durchaus positiv sehen, weil es erste Meilensteine bei der beruflichen Weiterentwicklung sind. Der Arbeitgeber kann erkennen, dass der junge Facharbeiter ein aktiver Mensch ist und großen Wert auf eine Arbeit legt. Zudem werten eventuell  Beurteilungen, natürlich nur wenn sie gut sind, die Bewerbungsmappe auf. Doch bevor die Bewerbung abgeschickt werden, heißt es erst einmal passende Stellen finden. Hier leistet das Internet hervorragende Dienste. Auf Jobbörsen oder Stellenforen ( www.stellenangebote-forum.de ) können leicht potentielle Arbeitgeber, die den eigenen Qualifikationen entsprechen, gefunden werden.

Mit Aktivitäten zum Job

Ein weiterer Grund für die schnelle Jobsuche, sind wir selbst. Jeder der bereits für längere Zeit arbeitslos war, wird bestätigen können, dass man träge und unflexibel wird. Dazu kommt, dass die Fachkompetenzen, in unserer schnelllebigen Zeit, kaum zu halten sind.
Sicherlich haben es Langzeitarbeitslose schwerer, aber die Chancen sind nicht gleich null. Aktivitäten wie Praktika oder Ehrenämter, vermitteln dem Arbeitgeber, dass man durchaus noch produktiv ist. Die Jobsuche ist nicht immer einfach, aber man sollte sich nicht entmutigen lassen, weil Arbeit auch für unsere Seele gut ist.


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